Glossar

FDM

Kurz gesagt

Das häufigste 3D-Druckverfahren für zu Hause: Kunststoff-Draht wird geschmolzen und Schicht für Schicht aufgetragen. Günstig, robust – aber die Oberfläche ist porös.

FDM (Fused Deposition Modeling, auch FFF genannt) schiebt einen Kunststofffaden, das Filament, durch eine heiße Düse. Die Düse zeichnet jede Schicht nach, dann geht es eine Schichthöhe nach oben.

Typische Materialien

  • PLA: leicht zu drucken, steif, für Deko und Gussformen
  • PETG: zäher und wärmebeständiger, gut für Formen, die oft benutzt werden
  • TPU: flexibel, braucht Erfahrung

Wichtig für Toys

FDM-Drucke haben feine Rillen und Spalten zwischen den Schichten. Dort können sich Keime halten, und gründlich reinigen lässt sich das nicht. Für Körperkontakt sind FDM-Drucke deshalb nicht geeignet. Der sichere Weg ist ein Silikonguss mit hautverträglichem Platin-Silikon, für den der FDM-Druck als Gussform dient.

Lieber ausprobieren als lesen?

Im Designer siehst du sofort, was der Begriff mit deiner Form macht.

Im Designer ausprobieren